Im April unternahm der AK 60plus einen abwechslungsreichen und informativen Tagesausflug zur Gedenkstätte Point Alpha bei Rasdorf. Die Fahrt führte von Gelnhausen über Schlüchtern und Fulda zunächst nach Bad Salzungen.

In der Kur- und Kreisstadt, einem der ältesten Soleheilbäder Deutschlands, blieb Zeit für einen gemütlichen Aufenthalt. Während einige Teilnehmer bei Kaffee und Eis in einem Café verweilten, erkundeten andere die historische Altstadt, den Burgsee und die Umgebung.

Anschließend ging es weiter zur Gedenkstätte Point Alpha. Bei zwei interessanten Gästeführungen erhielten die Teilnehmer eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte der innerdeutschen Grenze und das Leben der Menschen in der ehemaligen Grenzregion.

Besonders beeindruckend waren die Ausstellungen im „Haus auf der Grenze“, die rekonstruierten Grenzanlagen sowie das ehemalige US Camp. Thematisiert wurden unter anderem die Sicherung der Grenze, die militärische Bedeutung des Standorts während des Kalten Krieges und die Auswirkungen der deutschen Teilung auf die Menschen vor Ort.

Point Alpha zählt zu den bedeutendsten Schauplätzen des Kalten Krieges. Bis 1990 standen sich hier die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt unmittelbar gegenüber. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war das „Grüne Band“: Aus dem ehemaligen Todesstreifen entwickelte sich nach der deutschen Wiedervereinigung ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Auf dem Gelände besichtigte die Gruppe außerdem den Weg der Hoffnung und den Wiesenfelder Turm. Die verschiedenen Stationen und Ausstellungen machten die Geschichte der deutschen Teilung und des Kalten Krieges anschaulich und erlebbar.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages führte die Fahrt über Hofbieber nach Friesenhausen zum Grillrestaurant Kneshecke. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließ die Gruppe den Ausflug in geselliger Runde ausklingen, bevor anschließend die Rückfahrt über Schlüchtern nach Gelnhausen angetreten wurde.

Der Ausflug war eine gelungene Mischung aus Gemeinschaft, Kultur und Geschichte und bot den Mitgliedern des AK 60plus viele interessante Eindrücke und schöne gemeinsame Stunden.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Busfahrer, der Firma Stephan Noll „Peter von Orb“, sowie allen Organisatoren für die hervorragende Planung und Durchführung des Ausflugs.

Bericht und Biler: Karl-Heinz Rothländer

User comments

User comments

?????????????